Donnerstag, 19. Juli 2018

Artischockenblüte


Wir haben dieses Jahr zwei Artischocken nicht geerntet und aufblühen lassen.
Allerdings haben die Pflanzen - wie alles in unserem Garten - unter der Trockenheit gelitten, so sind auch die Blüten nicht sehr groß und voll ausgefallen. Aber die Farbe finde ich einfach fantastisch ...



Freitag, 13. Juli 2018

Gartenfreuden

Mit dem Garten ist es wie im echten Leben: Man kann alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Mein Garten hat zur Zeit mehrere wirklich vernachlässigte Ecken und Beete ... Aber mein Garten bietet zur Zeit auch viele schöne und erfreuliche Dinge ... Wie gesagt: Es ist alles eine Sache der Perspektive!

Hemerocallis (Taglilien) sind für Gartenneulinge und für Menschen mit wenig Zeit für den Garten absolut zu empfehlen.



Tomaten und Paprika - ohne sie kein Sommer!




Auch die ersten Dahlien und Sonnenblumen blühen!



Die Kürbisse erfreuen mit ihren großen Blüten mich und viele Insekten!



Und den Bohnen kann man beim Wachsen zuschauen!



Und das Herbstalpenveilchen (Cyclamen hederifolium) blüht auch wieder pünktlich wie letztes Jahr im Juli als Julialpenveilchen!
 

Ich danke allen für die Kommentare und Glückwünsche, auch jenen die sie mir lieber per Telefon oder live sagen!!

Samstag, 7. Juli 2018

Zwischen Nestbautrieb und Gartenarbeit ... 💜

Meine erste Woche im Mutterschaftsurlaub ist um und der Nestbautrieb hat mich voll im Griff!


Ich stelle Möbel um, ich warte zur Zeit sogar noch auf eine Lieferung von neuen Möbeln ...
Ich  räume Kleiderschränke aus und um, meine eigenen ...
Ich sortiere Kinderkleidung: zu klein, zu groß, passt im Herbst vielleicht, von der einen Bekannten geliehen, von der anderen geliehen ...
Ich sortiere Babykleidung: Wie groß wird das Baby wohl sein? Wie wird das Wetter? ...
Ich kaufe neue Babykleidung, besser gesagt: ich versuche, welche zu kaufen. Es ist gar nicht so einfach, etwas Neutrales zu finden, es gibt fast nur mehr Mädchensachen oder Jungensachen ... (Im Bild 2 Strampler die ich als Baby getragen habe!)

Und Küche und Wohnzimmer müssen unbedingt noch gründlich geputzt werden ...

Man bedenke, ich bin im 9. Monat und körperlich doch recht eingeschränkt, bücken ist eine Qual und schnell gehen geht auch nicht mehr. Dazu kommt noch die Schwangerschaftsdemenz! Und der tägliche Haushalt erledigt sich ja auch nicht von selbst!

Außerdem ist da ja noch unsere liebe Kleine, die sich sehr auf das Geschwisterchen freut! Allerdings zur Zeit auch mehr Aufmerksamkeit braucht, sie spürt halt meine Aufregung ...


Und dann ist da noch der Garten, und der muss mal wieder warten! Die Gemüsebeete, in denen wir den Senf als Gründüngung anbauten, liegen noch brach und die Blumenbeete sind vernachlässigt ... Heute nachmittag hat mein lieber Gärtner Zeit. Folgendes steht an: Buchenhecke schneiden, jäten, verschiedenes Gemüse pflanzen und säen, ganz viel verblühte Blumen abschneiden. Was kann ich davon noch selber erledigen? Ich sollte mich wohl mit meiner Wasserflasche auf einen Gartenstuhl setzen und schauen, dass mein lieber Gärtner alles richtig macht und nichts vergisst :-) (es scheint, auch werdende Papis bekommen Schwangerschaftsdemenz!!)

Ach ja, natürlich gibts auch noch Freunde, die ich gerne besuchen oder treffen möchte, übliche Sommeraktivitäten wie wandern, grillen oder ein Picnic und jede Menge Termine bei Zahnarzt, Kinderärztin, Krankenhaus, Friseurin etc.

Und zu guter Letzt gibts ja noch die Abteilung Weben & Co. (um die es auf diesem Blog eigentlich gehen sollte ...).

Ich hab eine einfache Häkelei in Arbeit ...






 





Die Babydecken sind noch immer nicht fertig ...














Und ich überlege, ein kleine Babymütze zu stricken ...
Also liebes liebes Poppele in meinem Bauch, komm ja nicht ganz zu bald!! :-)
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Samstag, 16. Juni 2018

Leberknödel und Hirschragout

Letzte Woche hat mein lieber Jäger Beute gemacht und ein Schmaltier erlegt. Ein "Tier" ist in der Jägersprache ein weiblicher Hirsch, "schmal" bedeutet, dass es noch keinen Nachwuchs hatte. Es war ein recht stattliches Tier und wog 50 kg. Für uns bedeutet ein solcher Abschuss vor allem: kochen und Kühltruhe füllen!


Als erstes ist immer die Leber dran, man sollte sie so frisch wie möglich essen bzw. verarbeiten. Mein lieber Waidmann hat gut getroffen und die Leber war unversehrt. Sie wog stolze 1,8 kg.
Das brachte uns auf die Idee, es mal mit Leberknödel zu probieren.

Zur Leber dazu kam noch Kalbsnierenfett. Beim Zubereiten der Knödelmasse half mir meine Mutter, danke dafür!








Das Drehen der Knödel war dann Familiensache, mein lieber Küchengehilfe und ich bemühten uns, die Knödel möglichst gleich groß zu machen. Unsere liebe Kleine machte sie "so wie ich es kann"(das Reindl in der Mitte!). Die 36 großen Knödel haben wir eingefroren, die kleinen haben wir gleich verspeist, lecker!



Gestern war dann das Ragout an der Reihe. 2,6 kg Fleisch haben meine beiden Küchenmeister durch den Fleischwolf getrieben, ich war dann für die Zubereitung des Ragouts zuständig.











Den größten Teil habe ich so zubereitet, wie immer. Da es diesesmal aber eine außerordentlich große Menge Faschiertes war, hab ich ein Kochexperiment gewagt und ein Teil des Fleisches mit indischen Gewürzen gekocht. Es duftete herrlich, für mich zumindest, mein lieber Traditionalist ist etwas skeptisch ...



Worauf man immer achten muss bei Wildabschüssen: im Fleisch kann man immer mal wieder kleine Geschosssplitter finden! Mein lieber Jäger schießt ausschließlich mit bleifreien Kupfergeschossen.







Normalerweise machen wir auch Gulasch und Soße auf Vorrat. Dieses Mal hat die Zeit nicht gereicht, es gab diese Woche noch viel Anderes zu tun: Erbsen und Petersilie ernten und einfrieren, viel jäten, viel viel Wäsche, einen Stoff-Ausverkauf nutzen und ... Koffer packen! Heute fahren wir in den Urlaub, unser erster Urlaub als Familie.
Bis bald!




Freitag, 8. Juni 2018

Taglilien und Stockrosen

Vor fünf Jahren wusste ich noch nichts über Beetgestaltung, und "Stauden" war für mich ein Synonym für Sträucher und Büsche! Das hat sich schlagartig geändert, als ich die vielen schönen Bücher zum Thema in unserer Bibliothek entdeckte. 2013 war ich längere Zeit im Krankenstand, so hatte ich Zeit, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Ich schrieb ganze Listen von Staudennamen (immer auch die lateinischen!), die mir gefielen, die farblich zusammenpassten und den selben Standort verlangten. Gleichzeitig beobachtete ich unseren Garten, in dem es damals noch keine Stauden gab (abgesehen von Schnittlauch und Minze!).
Ich plante mehrere Staudenbeete. Einiges hab ich seitdem verworfen, einiges umgeplant. Zwei Beete haben wir bereits verwirklicht, drei weitere sind fixe Vorhaben (wobei der zeitliche Rahmen noch sehr ungewiss ist!!). 
Wie dem auch sei, mittlerweile wachsen und blühen doch recht viele Stauden in unserem Garten. Meine Lieblinge sind Taglilien und Stockrosen, beide äußerst unkompliziert mit großen farbenfrohen Blüten, von denen auch Bienen und andere Insekten etwas haben!

Das Beet neben dem Hauseingang wird von Taglilien dominiert. Zur Zeit blühen die kleinblumigen Stella d'Oro. Ihr folgen bald zwei großblumige Arten in orangerot und hellgelb.



Dazwischen gibt es Gartenreitgras und Fackelllilien.






















Im Beet am hinteren Ende des Gemüsegartens wachsen sogenannte Bauerngartenblumen in den verschiedenen Schattierungen zwischen weiß, rosa und rot. Als erstes blühen Pfingstrosen, Akeleien und Fingerhut. Dann folgen meine geliebten Stockrosen:













 




















Ganz versteckt hinter Wermut und dem allgegenwärtigen Gartenrittersporn blüht eine besondere Schönheit, der ich nächstes Jahr unbedingt mehr Platz geben muss: die Madonnenlilie.


















Überhaupt gibt es schon allerhand Vorhaben für nächstes Jahr! Ob sich alles realisieren lässt?

Dienstag, 5. Juni 2018

Mein Geburtstagsfest

Nachdem wir meinen Geburtstag ausschließlich mit Gartenarbeit verbracht hatten, haben wir letzten Samstag das Feiern nachgeholt und unsere Freunde zu einem kleinen Gartenfest eingeladen.
Das Wetter spielte mit und unsere liebe Kleine war ganz aus dem Häuschen!

Zu Essen gab es echte Tiroler Kost:
Knödel mit Rindssuppe, mit Rehgulasch und mit vielen Salaten: Kobis (Weißkohl), Kartoffelsalat, Ronen (Rote Beete), grüne Bohnen, Tomaten, Paprika, Fenchel, Radieschen, Kopfsalat, Rucola und Feldsalat. Danach gab es noch Erdbeeren und Apfelkuchen nach diesem Rezept (danke nochmal für die Tipps, liebe Spinne).

Natürlich wurde nicht alles aufgegessen:
70 Knödel, 6 Portionen Rehgulasch und 6 Portionen Rindsbrühe wanderten in die Kühltruhe. So werden wir in stressigen Zeiten im Herbst noch von dem schönen Fest zehren!!


Ich hab auch wieder Blumen geschenkt bekommen:

Zwei Sträuße aus den Gärten von Freundinnen:



















Und zwei exotische Schönheiten im Topf. Die Agave werde ich an einem geschützten Plätzchen im Garten einpflanzen!









Auch bei mir im Garten blüht es jetzt sehr schön. Vielleicht find ich Zeit, ein paar Fotos zu machen ...

Mittwoch, 30. Mai 2018

Es surrt und summt im Senffeld

In unserem Gemüsegarten ist - trotz verringerter Beetfläche - zur Zeit viel los. Tomaten, Paprika und Zucchini wachsen prächtig, Salate, Radieschen, Kohlrabi und Erbsen können schon geerntet werden. Auch die Artischocken sind bereit, in den Kochtopf zu wandern! Vielleicht lassen wir dieses Jahr mal wieder eine Frucht zur Blüte kommen ...


















Aber am meisten los ist in den drei Beeten, in denen wir Gelbsenf als Bodenverbesserung ausgesät haben. Er steht jetzt in voller Blüte und wird täglich von unzähligen Bienen besucht. Den Gelbsenf haben wir gesät, da wir letzten Sommer die Vermutung hatten, die Verticillium-Welke im Garten zu haben.


















Demnächst müssen wir den Senf ernten, also schneiden, fein zerkleinern und in die Beete einarbeiten. Dann sollten "die aktiven Pflanzenbestandteile ihre Aufgabe erfüllen" (so hab ichs gelesen!) und den Pilz bekämpfen. Nach zwei bis drei Wochen können wir die Beete dann neu bepflanzen, dann wirds spannend.

 Zum Abschluss noch ein Foto vom Mohn, der sich dieses Jahr endlich mal kräftig versamt hat!


Dienstag, 22. Mai 2018

Socken-Türschlange

Am Sonntag waren wir bei meinen Eltern, da ist uns dieses hübsche Tier über den Weg gelaufen!




Meine Mutter hat tatsächlich mal wieder etwas genäht! Und gleich so etwas Tolles!
Die Ringelsocken waren ihr zu schad zum Wegwerfen, Löcher gestopft hat sie in ihrem Leben schon genug ... da kam ihr die Idee, etwas Neues aus den Socken zu machen.


Dafür durfte diese hübsche Schlange nun mit zu uns. Ich hab sie noch zu Schulzeiten beim Engele-Bengele-Spiel bekommen. Sie ist nicht aus Socken, sondern aus Stoffresten genäht. Sie sieht noch aus wie neu und neben ihrem Dienst als Zugluftstopper macht sie auch alle möglichen Spiele meiner Kleinen mit!


Ich bin so angetan von diesen Türschlangen, da hab ich gleich mal in meine Sockenschublade geschaut ... aber mein Bestand an Socken und Strümpfen ist eher trist, da gibt es nicht viel mehr als schwarz, grau und braun ... es wird wohl nicht so bald eine dritte Schlange geben. Aber die Idee werd ich mir merken.

Verlinkt gemeinsam mit vielen anderen schönen selbstgemachten Sachen bei
creadienstag und handmadeontuesday