So sehen die Kartoffeln mittlerweile aus.
Wir müssen sie jetzt baldmöglichst entfernen. Dann werden wir Gelbsenf (Sinapis) aussäen. Sobald er blüht, werden wir ihn schneiden und in den Boden einarbeiten. Dies sollte den Verticillium-Pilz vertreiben und den Boden wieder gesund machen! Ob das wirklich klappt, werden wir erst in der nächsten Pflanzsaison sehen.
Aber nicht nur beim Anblick der Kartoffeln ist mir zum Heulen.
Den Bohnen fehlt was:
Und aus diesen Pflänzchen werden wohl keine Rohnen mehr werden:
Die im Herbst gepflanzten Johannisbeeren sehen so aus:
Und ob Rosmarin und Lorbeer überleben, ist noch nicht abzusehen. Wir haben beide im Mai umgesetzt, da war es schon sehr warm.
Mai und vor allem Juni waren einfach zu heiß und zu trocken. Fleißig gießen reicht da nicht mehr aus, man müsste den ganzen Garten beschatten ...
Aber nicht nur im Garten ist Trauerstimmung. In der Webkammer ist zur Zeit nichts los und mein letztes Gewebe - für die Kunstaktion hab ich glatt vergessen, zu fotografieren. Wie konnte mir das passieren?
Und zu guter Letzt: meine Elternzeit ist um. Nach drei Jahren "nur Mama und Hausfrau" arbeite ich nun wieder zwei volle Tage pro Woche als Bibliothekarin. Die Zeit für Werkstatt und Garten reichte bisher ja kaum, wie wird es wohl jetzt werden??
Genug Geheule, noch eine Blüte zum Schluss, die Färberkamille (Anthemis tinctoria):