Als erstes ist immer die Leber dran, man sollte sie so frisch wie möglich essen bzw. verarbeiten. Mein lieber Waidmann hat gut getroffen und die Leber war unversehrt. Sie wog stolze 1,8 kg.
Das brachte uns auf die Idee, es mal mit Leberknödel zu probieren.
Zur Leber dazu kam noch Kalbsnierenfett. Beim Zubereiten der Knödelmasse half mir meine Mutter, danke dafür!

Das Drehen der Knödel war dann Familiensache, mein lieber Küchengehilfe und ich bemühten uns, die Knödel möglichst gleich groß zu machen. Unsere liebe Kleine machte sie "so wie ich es kann"(das Reindl in der Mitte!). Die 36 großen Knödel haben wir eingefroren, die kleinen haben wir gleich verspeist, lecker!
Gestern war dann das Ragout an der Reihe. 2,6 kg Fleisch haben meine beiden Küchenmeister durch den Fleischwolf getrieben, ich war dann für die Zubereitung des Ragouts zuständig.
Worauf man immer achten muss bei Wildabschüssen: im Fleisch kann man immer mal wieder kleine Geschosssplitter finden! Mein lieber Jäger schießt ausschließlich mit bleifreien Kupfergeschossen.
Normalerweise machen wir auch Gulasch und Soße auf Vorrat. Dieses Mal hat die Zeit nicht gereicht, es gab diese Woche noch viel Anderes zu tun: Erbsen und Petersilie ernten und einfrieren, viel jäten, viel viel Wäsche, einen Stoff-Ausverkauf nutzen und ... Koffer packen! Heute fahren wir in den Urlaub, unser erster Urlaub als Familie.
Bis bald!