Samstag, 20. Oktober 2018

Migranten im Garten - Wanzen

Neben den Heuschrecken haben wir noch allerlei andere Gäste in unserem Garten. Leider auch sehr sehr ungebetene und unerwünschte wie die Marmorierte Baumwanze - Halyomorpha halys.



Die Marmorierte Baumwanze stammt aus Ostasien und wurde von China nach Amerika eingeschleppt. In Europa wurden erste Exemplare vor gut 10 Jahren gesichtet.
Die Marmorierte Baumwanze ist eine recht große Wanze, ihr "Panzer" ist ca. 1 cm² groß. Sie vermehrt sich rasant und ernährt sich von sehr vielen Pflanzen. Am liebsten saugt sie an unreifen Früchten. Die Früchte werden dadurch deformiert.

So sehen befallene Pink-Lady-Äpfel aus. Sie sind so natürlich unverkäuflich. 



Die asiatische Baumwanze stellt eine große Gefahr für die Landwirtschaft, vor allem für den Obstbau dar, wie u.a. hier nachzulesen ist. In Italien sind in den letzten zwei Jahren bereits große Teile der Ernte von Kiwis, Birnen und Soja von den Baumwanzen vernichtet worden. 

Hier hat mein lieber Bauer ein Eigelege und "Wanzenbabys" fotografiert:



Synthetische Pflanzenschutzmittel helfen nur sehr eingeschränkt. Zur Zeit wird eine Bekämpfung mittels natürlicher Feinde erforscht: eine kleine Wespenart soll helfen. Allerdings stammen auch diese Tierchen wieder aus Asien ... Ob das gutgeht?



Uns bleibt zur Zeit nur eins: singen!



Auf der Mauer
auf der Lauer
sitzt 'ne kleine Wanze!
Seht euch mal die Wanze an,
wie die Wanze tanzen kann,
auf der Mauer
auf der Lauer
sitzt 'ne kleine Wanze!







Kommentare:

  1. mein tipp seifenlösung mit etwas alkohol und sonst schau mal hier..http://www.bio-gaertner.de/Rezepturen-Staerkungsmittel/Kraeuterbruehen-Kraeuterjauchen-Kraeutertees-Rezepturen-und-Anwendungen das ist ja wirklich ärgerlich mit den wanzen.. liebe grüße wiebke

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  2. Liebe Sigrid
    Das sieht ja gar nicht gut aus, habe noch nie von diesem Einwanderer gehört. Wie viele eingeschleppte Tiere ist auch dieser ein nicht zu unterschätzender Feind unserer heimischen Tiere und Pflanzen.
    Da kann man nur hoffen, dass die Natur auch selbst einen Weg findet mit diesem Feind umzugehen.
    Liebe Grüsse
    Doris

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